Hermes Fulfilment bereitet Impfangebot für Mitarbeitende vor

Sobald Unternehmen Impfungen in der Belegschaft durchführen können, will die HF ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schnellstmöglich auf freiwilliger Basis impfen lassen. Ein Projekt-Team bei HF plant die Umsetzung eines übergeordneten Impfkonzepts. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten Ministerpräsidenteninnen der Länder wollen mittelfristig die Unternehmen in Deutschland in ihre weitere Impfstrategie mit einbeziehen. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe in der Otto Group Holding hat deshalb bereits begonnen, ein entsprechendes Impfkonzept für die Mitarbeitenden der gesamten Otto Group zu erarbeiten. Am Beispiel Hamburg prüft sie, welche medizinischen, prozessualen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden müssten, um Impfungen gegen das COVID-19-Virus auf dem Betriebsgelände anbieten zu können. Das daraus entstehende roll-out-fähige Impfkonzept soll dann als adaptierbare Blaupause für alle anderen Konzernunternehmen in Deutschland und gegebenenfalls auch an Standorten in anderen Ländern dienen.
 
Roland Weber, Leiter Lean Management bei HF, sitzt als Vertreter von Hermes Fulfilment in der übergeordneten Arbeitsgruppe. „Hermes Fulfilment unterstützt das Team, indem wir Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Sicht einer Konzerngesellschaft mit vielen gewerblichen Mitarbeiter*innen an mehreren Standorten beisteuern“, erklärt Roland. So könnten unter anderem Teile unseres vorbildlichen Konzepts zur Vermeidung von Corona-Infektionen in den Betrieben auch im Impfprozess Anwendung finden, um diesen für alle Mitarbeiter und Miarbeiterinnen so sicher wie möglich zu gestalten.
 
HF bereitet sich vor  Parallel kümmert sich ein Projekt-Team bei HF, in dem neben Roland auch Eva Witte (Geschäftsführerin), Thomas Hilgendorf (Leiter Sicherheit & Ermittlung), Jens-Peter Stehnke (Bereichsleiter HR), Patrick Sievert (Leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit) und Holger Reher (Teamleiter Kommunikation) vertreten sind, um die Vorbereitungen der Umsetzung des Impfkonzepts bei Hermes Fulfilment. „Wir wollen die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, wenn der Startschuss fallen sollte“, erklärt Eva die Arbeit des Teams. „Wir tun alles, um das gesundheitliche Wohl unserer Kolleg*innen im Rahmen ihrer Tätigkeiten zu gewährleisten und denken dabei auch die individuellen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen unserer Standorten mit.“
 
Ungewisser Starttermin Klar ist aber auch: „Noch wissen wir nicht, wann es tatsächlich losgehen kann – das hängt vor allem von der ausreichenden Verfügbarkeit eines Impfstoffs ab“, sagt Eva. Welche Impfstoffe wir dafür zur Verfügung gestellt bekommen, steht ebenfalls noch nicht fest. Aktuell prüft das Team, unter welchen Umständen wir Impfungen direkt an unseren Standorten anbieten könnten und in welchen Betrieben es sinnvoller wäre, Kooperationen zum Beispiel mit anderen Unternehmen, Dienstleistern oder Impfzentren einzugehen.
 
Auch die Kommunikation liegt der HF Arbeitsgruppe am Herzen: „Wir müssen eine ausreichende Information unserer Kollegen und Kolleginnen gewährleisten, um Ängste zu nehmen und eine bestmögliche Entscheidungsgrundlage zu liefern“, erklärt Holger. Auch sei es derzeit wichtiger denn je, wachsam zu bleiben: „Die steigenden Inzidenzen in vielen Regionen und eine verstärkte Verbreitung von Mutationen des Corona-Virus’ erfordern von uns allen bei HF eine erhöhte Achtsamkeit“, ergänzt Thomas. „Nur, wenn wir uns weiterhin strikt an unsere Schutzmaßnahmen halten, können wir uns, unsere Kollegen und Kolleginnen sowie unsere Familien und Freunde vor Infektionen schützen.“
 
Sollte es trotz aller Vorsicht doch einmal zu einer Infektion kommen, gilt es, dies schnellstmöglich zu erkennen und die nötigen Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung innerhalb einer Schicht oder eines ganzen Betriebs einzuleiten. „Wir müssen aufeinander aufpassen und haben zudem eine große Verantwortung unseren Konzernkunden gegenüber“ sagt Eva.
 
„Bitte wartet nicht, bis wir mit dem Impfen anfangen können“ Nachdem die Bundesregierung beim vergangenen Bund-Ländergipfel am 3. März 2021 den Bundesländern die Impf-Freigabe für die sogenannte Priorisierungsgruppe 2 erteilt hatte, sind einige Bundesländer wie zum Beispiel Schleswig-Holstein oder Hamburg umgehend in die Umsetzung gestartet und vergeben Impftermine an alle hiernach Berechtigten. Dazu zählen unter anderem Personen mit Vorerkrankungen mit hohem Risiko wie schweren Nieren- oder Krebserkrankungen, Pflegepersonal, Kontaktpersonen von Schwangeren oder von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person. „Wer zur Priorisierungsgruppe 2 gehört, sich daher impfen lassen kann und dies auch tun möchte, sollte diese Möglichkeit in Anspruch nehmen und einen Impftermin ausmachen. Bitte wartet nicht, bis wir mit dem Impfen anfangen können“, appelliert Katy Roewer, OTTO Bereichsvorständin Service und Arbeitsdirektorin der Otto GmbH & Co KG. Aktueller Stand ist, dass nach den Impfzentren zunächst nur die Hausärzt*innen damit beauftragt werden, die zur Verfügung stehenden Impfstoffe an ihre Patient*innen zu verabreichen. Wann die Betriebsärzt*innen tatsächlich in die Impfkampagne der Bundesregierung miteinbezogen werden, steht aktuell noch nicht fest.

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